Sie wollten schon immer wissen, wie es einem so einfachen Gerät wie Smappee gelingt, alle wichtigen Geräte in Ihrem Haushalt von einer einzigen Stelle aus, nämlich dem Sicherungskasten, zu erkennen? Nun denn, sicherlich kennen Sie die App Shazam, die laufende Musik erkennt? Was Shazam für Songs ist, ist Smappee für Strom. Hier weiterlesen, wie das geht!

Ihr gesamter Stromverbrauch in Echtzeit gemessen

Nach der Montage Ihres Smappee am Sicherungskasten, „hört“ der Smappee-Monitor, wie der Strom durch Ihre Wohnung fließt. Das kann man auch gleich in der Smappee-App sehen, weil sie Ihnen den gesamten Stromverbrauch in Echtzeit aufzeigt. Probieren Sie es doch einmal aus: den Wasserkocher einschalten und eine schöne Tasse Tee aufsetzen. Sie werden sehen, dass der graue Kreis in der App gleich größer wird. Zudem wird ein Textfeld angezeigt, das Ihnen verrät, wie viel Watt dieser Wasserkocher verbraucht. Das ist aber noch lange nicht alles: Smappee kann noch viel mehr.

Geräteerkennung

Die Geräteerkennung von Smappee basiert auf einer bahnbrechenden NILM-Technologie (Non-Intrusive Load Monitoring). Wie das funktioniert? Jedes Gerät verbraucht Strom sehr gerätespezifisch. Man könnte auch sagen, dass jedes Gerät eine eigene elektronische Handschrift hat. Jedes Mal, wenn ein Gerät ein- oder ausgeschaltet wird, registriert Smappee diese elektronische Handschrift und erfasst dieses Ein- oder Ausschalten als ein „Ereignis“. Je öfter ein Gerät ein- und ausgeschaltet wird, desto besser erkennt der Smappee-Monitor dessen elektronische Handschrift. Es braucht aber etwas Zeit, um die Ereignisse mit dem richtigen Gerät zu verbinden. Das Wort sagt es bereits: Geräteerkennung.

Die NILM-Technologie kann man mit dem Shazam-Prinzip vergleichen. Denken Sie an ein volles Café, in dem eine Musikanlage, der Radio und das Fernsehgerät gleichzeitig eingeschaltet sind. Hinzu kommen lautes Stimmenwirrwarr, Gelächter und Gesang der feiernden Gäste. Wenn Sie in einer solchen Situation versuchen, mit Ihrer Shazam-App eine laufende Musik zu erkennen, wird das viel schwieriger sein als in einer ruhigen Umgebung. Aber eine solche schwere Arbeit muss auch Ihr Smappee bewältigen. Er hört ein ganzes Konzert aus Lampen, Kühlschränken, Ladegeräten usw., die alle gleichzeitig ihre elektronische Melodie singen. Aus diesem Sammelsurium muss Ihr Smappee die unterschiedlichen Melodien (Geräte) erkennen. Ein Beispiel: Eine 60-Watt-Birne erzeugt einen anderen Ton als ein 60-Watt-Kühlschrank. Auch wenn die beiden Songs gleich lang dauern, kann Smappee die beiden Melodien unterscheiden und die Geräte als „1. Gerät“ und „2. Gerät“ einstufen. Weil Smappee so wie Shazam funktioniert, gibt es auch einige Beschränkungen:

  • Genauso wie man zwei ähnliche Musikinstrumente nur schwer auseinanderhalten kann, tut sich Smappee schwer damit, Geräte mit einer sehr ähnlichen elektronischen Handschrift auseinanderzuhalten. Das ist bei Geräten der Fall, die ein Heizelement enthalten (wie Toaster oder Wasserkocher).

  • Ein Lied, in dem verschiedene Melodien aufeinanderfolgen (schon Mal „Les lacs du Connemara“ gehört?), kann einen ziemlich verwirrenden Effekt haben und nicht als ein Ganzes erfahren werden. Genauso kann Smappee Geräte mit einer variablen Leistung nicht eindeutig interpretieren. Man denke an eine Wärmepumpe oder ein Fernsehgerät mit Ambilight: Smappee wird die unterschiedlichen Melodien hören und zu jeder Melodie ein eigenes Gerät erkennen.

  • Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie nach einem Hardrockkonzert mehrere entgangene Anrufe auf Ihrem Smartphone haben. Den Klingelton hört man nun einmal sehr viel schlechter, wenn er von anderen lauteren Klangquellen übertönt wird. Daher tut sich auch Smappee schwer, sogenannte „stille“ Geräte, die weniger als 30 Watt verbrauchen (beispielsweise LED-Lampen) zu hören.

Stand-by-Verbrauch

Einige Geräte scheinen kaum ganz ein- oder ausgeschaltet zu sein und bleiben daher im sogenannten Stand-by-Betrieb. Deshalb hört Smappee auch keine Ereignisse (das Ein- und Ausschalten) und kann infolgedessen nicht die elektrische Handschrift des Geräts erkennen. Wie weiß Smappee dann, wie hoch Ihr Stand-by-Verbrauch ist? Smappee kennt den gesamten Stromverbrauch ganz genau. Wenn der Energiemonitor davon den Verbrauch der Geräte abzieht, die er alle gehört hat, bleibt logischerweise nur noch der Stand-by-Verbrauch übrig. Da Smappee so unheimlich gut rechnen kann, zeigt er Ihnen im blauen Kreis Ihrer Smappee-App den durchschnittlichen Stand-by-Verbrauch der vergangenen 24 Stunden an.

Ständig bessere Technologie

Während wir uns ständig mit den Verbesserungen der Geräteerkennung beschäftigen, genießen Sie die Vorteile, die der Smappee-Monitor Ihnen zum Energiesparen bietet. Einige exklusive Vorteile liefern Ihnen als Smappee-Benutzer nämlich einen klaren Vorsprung vor den anderen:

  • Unabhängig von den Geräten, die bereits der App hinzugefügt wurden, zeigt Ihnen der graue Kreis jederzeit einwandfrei den Echtzeitverbrauch auf.

  • Stromfresser finden Sie mit Smappee kinderleicht.

  • Endlich können Sie sehen, wie hoch ihr Stand-by-Verbrauch ist.

  • Während andere sich immer noch mit einer unübersichtlichen Jahresabrechnung herumschlagen müssen, haben Sie eine Tages-, Monats- und Jahresübersicht des Verbrauchs Ihrer wichtigsten Geräte samt Kosten.

  • Dank der Kompatibilität Ihrer Smappee-App mit Comfort Plugs™, IFTTT und Stringify können Sie Ihre Haushaltsgeräte fernbedienen.

Unsere motivierten und begeisterten Entwickler möchten die Geräteerkennung komplett auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. Deshalb freuen wir uns über jede Rückmeldung von Ihnen. Mögliche Probleme oder Anregungen werden in der Weiterentwicklung unserer NILM-Technologie verarbeitet. Auf diese Weise ist es uns gelungen, dass die aktuelle Version der NILM-Technologie, der NILM 2.0, das Durcheinander bei den unterschiedlichen Geräten verringert und wichtige Geräte wie Kühlschrank oder Gefrierschrank automatisch benennt.


Haben Sie noch Fragen? Auf unserer Supportseite stehen Ihnen alle Informationen zur Verfügung.