Denise Bauer mit Hans Delabie & Stefan Grosjean

Bei einem Runden Tisch zum Thema Energieeffizienz zeigte sich die amerikanische Botschafterin Denise Bauer in Bezug auf die Entwicklungen belgischer Spitzentechnologie angenehm überrascht. In Vorbereitung auf den Klimagipfel in Paris wollte die Botschafterin erfahren, wie sich belgische Unternehmer am Kampf gegen den Klimawandel beteiligen. Aus diesem Grund besuchte sie das Kortrijker Unternehmen Smappee und sprach mit den dortigen Experten für Energieeffizienz. Vor allem der clevere Energiemonitor von Smappee, der Verbraucher und Unternehmen beim bewussten Umgang mit Energie unterstützt, hinterließ erkennbar einen positiven Eindruck.

Das Start-up-Unternehmen Smappee aus dem belgischen Kortrijk ist auf innovative Lösungen für eine nachhaltige Nutzung von Energie spezialisiert. Es hatte, auf Bitte der US-Botschafterin, diesen Runden Tisch organisiert. Botschafterin Bauer wollte wissen, wie Verbraucher und Unternehmen neue Technologien einsetzen können, um effizienter mit Energie umzugehen. Bei der Veranstaltung lernte Frau Bauer noch eine andere Art von Botschafter kennen: Serge de Gheldere ist „Klimabotschafter“ für Al Gore. Mit seinem Unternehmen „Futureproofed“ unterstützt er Betriebe und Kommunen auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft ohne fossile Brennstoffe.

„Der Besuch bei Smappee und der Runde Tisch boten eine hervorragende Gelegenheit, in Erfahrung zu bringen, was belgische Unternehmen im Vorfeld des Klimagipfels in Paris bereits im Kampf gegen den Klimawandel leisten“, so Botschafterin Bauer. „Präsident Obamas Climate Action Plan fordert von den Vereinigten Staaten einschneidende Bemühungen im Bereich Energieeffizienz. Es geht um die Art von Energieeinsparungen, bei denen Produkte von Smappee helfen können. Eine höhere Effizienz senkt die Kosten, macht uns weniger abhängig von fossilen Brennstoffen und hilft beim Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft. Innovative Ideen, wie ich sie heute hier gesehen habe, sind unverzichtbar, wenn es darum geht, das Klimaproblem auf eine wirksame und ökonomisch tragfähige Weise anzugehen.“

Der Besuch von Botschafterin Bauer begann mit einer Vorführung der Arbeitsweise von Smappee, dem ersten cleveren Energiemonitor. Mithilfe eines einzigen Sensors, der mit einer einfachen Klemme an der Hauptleitung angebracht wird, können Verbraucher sich ihren Stromverbrauch, den Standby-Stromverbrauch und die Leistung ihrer Solaranlage auf ihrem Smartphone oder Tablet anzeigen lassen. Darüber hinaus ist Smappee das erste Gerät, mit dem sich der Energieverbrauch einzelner elektrischer Geräte überwachen lässt – und all das mit nur einem einzigen Sensor.

Anhand wissenschaftlicher Studien wurde nachgewiesen, dass schon die Überwachung des Energieverbrauchs auf Haushaltsebene zu Einsparungen in Höhe von 12 % führt. Da Smappee die Überwachung des Energieverbrauchs selbst auf der Ebene einzelner Geräte möglich macht, sind sogar Einsparungen von bis zu 30 % möglich. Die Investition in das Gerät macht sich somit schon nach einem Jahr bezahlt.

Stefan Grosjean, Gründer des Unternehmens sagt hierzu: „Dank dieser innovativen Technologie können Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen ihre Stromkosten drastisch senken. Im Lichte des Klimawandels gewinnt die Senkung des Energieverbrauchs eine immer größere Bedeutung. Smappee macht dies auf eine für den Verbraucher intuitive Weise möglich, indem in Echtzeit Informationen über den Energieverbrauch angezeigt werden, und das selbst für einzelne Geräte.“