2016 goalsDas neue Jahr ist angebrochen, und die ersten guten Vorsätze für das neue Jahr sind gemacht. 2016 wird auf jeden Fall nicht mehr so viel gegessen, und mehr Sport treiben wir auch. Das ist natürlich gut für den persönlichen Energiehaushalt, aber wie sieht es mit dem Energieverbrauch im Haus aus? Wie können Sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und nach dem aufreibenden und teuren Dezember gleichzeitig für den einen oder anderen Euro mehr im Portemonnaie sorgen? Fünf Tipps, wie Sie Energie und Geld sparen können:

1. Echtzeitinformationen sorgen für Verhaltensänderungen

Wer zum Energiesparen mahnt, wirkt schnell besserwisserisch. Allzu leicht erscheint vor dem inneren Auge das Bild von Menschen, die in selbstgestrickten Wollsocken in der 18 Grad kalten Wohnung sitzen. Brrr – schrecklich! Aber wussten Sie, dass schon allein das Wissen über den eigenen Energieverbrauch, also darüber, welches Haushaltsgerät zu welchem Zeitpunkt wie viel Energie verbraucht, das eigene Verhalten ändern und zu Energieeinsparungen von durchschnittlich 8,4 Prozent führen kann? Und dass, wenn man diese Informationen in Echtzeit erhält, sogar Einsparungen von 12 Prozent möglich sind? Dies haben Forscher herausgefunden. Na klar, man muss natürlich schon selbst etwas dafür tun, aber wer täglich oder wöchentlich per SMS entsprechende Informationen bekommt, ist sich seines Energieverbrauchs viel stärker bewusst und sieht von selbst, wo ganz einfach gespart werden kann. So wird Energiesparen zum Kinderspiel.

2. Nicht „immer an“, sondern „an, wenn nötig“

Bei vielen Geräten, die immer eingeschaltet sind, wäre das eigentlich gar nicht notwendig. „Eingeschaltet“ sind Geräte häufig auch nach dem Abschalten, denn selbst im Stand-by verbrauchen sie eine Menge elektrischen Strom. Das wird deutlich, wenn man es in bare Münze umrechnet: Wer seine Spielekonsole ein Jahr lang rund um die Uhr im Stand-by lässt, muss an die 40 Euro an Stromkosten dafür hinblättern. Völlig überflüssig, oder etwa nicht?

Wer weiß, wie viel Strom solche Geräte verbrauchen, ist eher bereit, sie ganz abzuschalten. So haben Untersuchungen gezeigt, dass Benutzer des Smappee-Energiemonitors in Europa nach einem halben Jahr den Stand-by-Verbrauch in ihrem Haushalt um mehr als fünf Prozent senken konnten, indem sie diese Geräte vollständig abgeschaltet haben. Bei bestimmten Geräten ist ein Stand-by-Betrieb natürlich sinnvoll, aber Spielekonsole, Fernseher und Computer brauchen nur eingeschaltet zu sein, wenn sie wirklich benutzt werden. Hier können Sie wirklich Geld sparen!

3. Entlarven Sie versteckte Energiefresser

Stand-by-Geräte sind also in Wahrheit Energiefresser. So weit, so gut. Aber was wäre, wenn Sie noch andere Geräte mit heimlichem Energiehunger aufspüren könnten? Eigentlich ist es merkwürdig, dass wir so wenig über den Energieverbrauch in unseren Haushalten wissen, wo doch diese Transparenz etwa bei unserer Telefonrechnung oder unserem Einkauf im Supermarkt ganz selbstverständlich ist. Durch die Installation eines intelligenten Energiemonitors erfahren Sie, welches Gerät am meisten Energie verbraucht, und wie viel Geld Sie das kostet. Und wenn Sie wissen, welche Geräte die meisten Kosten verursachen, können Sie dies gegen die Kosten für entsprechende Neuanschaffungen abwägen und so clever entscheiden.

4. Kaffeemaschine von unterwegs ausschalten

Da helfen alle guten Vorsätze nichts: Es kann schon mal vorkommen, dass man vergisst, die Kaffeemaschine auszuschalten, bevor man das Haus verlässt. Mithilfe eines intelligenten Energiemonitors, der den Energieverbrauch auf Geräteniveau überwacht, und entsprechenden Zusatzgeräten können Sie Haushaltsgeräte ganz einfach ferngesteuert abschalten. So müssen Sie nie wieder umkehren, um nachzusehen, ob Sie wirklich alles ausgeschaltet haben. Stattdessen können Sie einfach in der App nachsehen und Geräte abschalten, bzw., wenn Sie wieder auf dem Heimweg sind, ferngesteuert wieder einschalten.

5. Langfristige Verhaltensänderungen

Gute Vorsätze leiden natürlich immer darunter, dass sie im Laufe der Zeit verblassen. Im Januar haben Sie noch alles sorgfältig im Blick und checken jeden Tag die Energie-App, sodass Sie genau wissen, wo Sie noch etwas sparen können. Nachdem Sie die ersten Gewinne eingefahren haben, wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit jedoch schnell wieder anderen Dingen zu. Ende Januar haben Sie den Nutzen schon nicht mehr so deutlich vor Augen, und im Februar ist eigentlich fast alles wieder beim Alten. Es ist genauso wie mit guten Vorsätzen in Sachen Sport oder Essverhalten – sie sind meist nicht von Dauer.

Dieses Problem lässt sich beim Energieverbrauch jedoch durch automatische Einstellungen leicht vermeiden: Der Fernseher geht von selbst aus, wenn Sie ins Bett gehen. Die Kaffeemaschine wird abgeschaltet, wenn Sie das Haus verlassen. Für andere Geräte bietet die Energie-App einen Ausweg, die Ihnen in Echtzeit einen Überblick über Ihren Energieverbrauch verschafft und Ihnen vor allem Tipps zum Energiesparen gibt – ein echter Coach also. Die größte Motivation kommt aber wahrscheinlich durch die Stromrechnung: Wenn Sie merken, dass der Verzicht auf Stand-by-Betrieb, der Austausch der größten Energiefresser und ein bewussterer Umgang mit Energie zu einer Ersparnis von ein paar Hundert Euro geführt haben, dann fühlt sich das richtig gut an. Ganz zu schweigen davon, dass Sie damit auch einen echten Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das sind dann gute Vorsätze, die uns wirklich allen nützen. In diesem Sinne: Auf ein gutes neues Jahr!