Technologische Weltneuheit: Smappee Jetzt auch als Gas- & Wassermonitor

Sowohl private Verbraucher als auch KMUs kennen Smappee als Energiemonitor für den Stromverbrauch. Mit der Erweiterung um den Gas- & Wassermonitor wird sich das nun ändern. Neben dem Energiekonsum kontrollieren Nutzer nun, wieviel Gas und Wasser sie verbrauchen und sehen sämtliche Daten über die App ein. Ein durchschnittlicher Haushalt kann mit dem Gas- & Wassermonitor Einsparungen von 10 Prozent oder mehr erzielen und das Gerät binnen einen Jahres amortisieren. Der erste Schritt in Richtung Energiewende ist mit Smappee gelegt. 

Mit dem Energiemonitor, der Stromverbrauch in Echtzeit bis hin zur Geräteebene misst, den Ertrag von Solaranlagen anzeigt und es Nutzern ermöglicht ihren Stromverbrauch an ihre Solarproduktion anzupassen, hat Smappee in den letzten Jahren weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. „Bis jetzt haben wir uns mit Smappee auf die Stromüberwachung konzentriert“, erklärt Stefan Grosjean, CEO und Mitgründer von Smappee. „Aber eigentlich macht der Strom nur einen Drittel der Betriebskosten aus. Die anderen zwei Drittel sind Gas und Wasser – was den Smappee Gas- & Wassermonitor für uns zum logischen nächsten Schritt machte. Unser neues Tool soll Anwendern einen Einblick in ihren Verbrauch ermöglichen, denn ähnlich wie beim Strom, erhalten wir von unseren Gas- und Wasserversorgern nur relativ vage Abrechnungen. Mit Smappee werden automatisch Einsparungen erzielt – das ist gut für die Verbraucher und für unseren Planeten.“

Der Smappee Gas- & Wassermonitor ermöglicht erhebliche Einsparungen beim Verbrauch von Erdgas und Wasser. Das Potenzial ist groß, denn eine durchschnittliche deutsche Familie zahlt fast doppelt so viel für Erdgas und Wasser, wie für Elektrizität. Ein deutscher Musterhaushalt erhält eine jährliche Abrechnung von 324 Euro für Wasser sowie 1309 Euro für Gas. Bei Einsparungen von 10 Prozent oder mehr amortisiert sich der Smappee Gas- & Wassermonitor in weniger als 12 Monaten.

Smappee app

Mit dem Smappee Gas- & Wassermonitor sehen die Anwender ihre Verbrauchsdaten in Echtzeit. Ein schlecht eingestelltes oder defektes Thermostat kann damit leicht erkannt werden. Wenn Verbraucher ihr Verhalten ändern, zum Beispiel indem sie ein Thermostat feinjustieren, können sie automatisch Einsparungen erzielen. Und dank der Leck-Alarmfunktion, müssen sich Verbraucher keine Sorgen mehr über mögliche Gas- oder Wasserlecks machen. Neben den offensichtlichen Gefahren sind solche Lecks teuer: ein zwei Millimeter kleines Loch in einer Wasserleitung bewirkt schon innerhalb einer Stunde einen Wasserverlust von 192 Litern. Das ist mehr als das anderthalbfache des durchschnittlichen, täglichen Wasserverbrauchs einer Privatperson in Deutschland.

Der Smappee Gas- & Wassermonitor ist leicht zu installieren: die Sensoren werden einfach auf die vorhandenen Gas- und Wasserzähler aufgesetzt. Die Installation lohnt sich nicht nur in Hinblick auf die persönlichen Einsparungen – sondern auch aus unserer ökologischen Verantwortung heraus.

Wasser und Gas sind knappe Ressourcen

Laut einer Studie der Vereinten Nationen, wird sich die Nachfrage nach Wasser bis zum Jahr 2050 um mehr als 50 Prozent erhöhen. Schon wenn die aktuellen Verbrauchszahlen konstant bleiben, wird es bereits in zehn Jahren in zwei Dritteln der Welt zu Wasserknappheit kommen. Das wird den Preis von Wasser beeinflussen und tatsächlich steigen schon jetzt die Wasserpreise weltweit an. In den USA hat sich der Preis von Trinkwasser zwischen 2010 und 2015 bereits um 41 Prozent erhöht. In Europa haben Deutschland und auch Ungarn mit einer fortschrittlichen Preispolitik begonnen, die eine Reduktion des allgemeinen Wasserverbrauchs bewirken soll. Im Sinne eines nachhaltigeren Konsums, sprechen sich eine wachsende Zahl von Experten für eine Erhöhung der Trinkwasserpreise aus.


Im Zuge der fallenden Ölpreise ist auch der Preis von Erdgas seit einiger Zeit rückläufig. Genau wie Öl, ist die Gasversorgung allerdings stark abhängig von geopolitischen Bedingungen und die Preise sind instabil. Darüber hinaus ist Erdgas ein fossiler Brennstoff mit begrenzten Ressourcen. Nachhaltiger Konsum ist ein Muss.

Smappee als Verkehrslotse an einem belebten Knotenpunkt

„Mit Smappee bringen wir die Energiewende voran“, sagt Stefan Grosjean. „Unsere Lösungen bieten Verbrauchern Unabhängigkeit und Kontrolle über ihre Energienutzung sowie -produktion. Ein notwendiger Schritt, wenn wir uns eine Zukunft vorstellen, in der unsere Häuser wie dezentrale Energie-Knotenpunkte funktionieren. Wie auf einer belebten Kreuzung wird dort nicht nur Energie verbraucht, sondern auch produziert oder sogar gespeichert. Mit Smappee liefern wir einen Lotsen, der ein Haushaltsgerät wie zum Beispiel einen Kühlschrank anweist, immer dann mehr Energie zu verwenden, wenn die Sonne scheint und entsprechend weniger in der Nacht. Der Verbraucher verfolgt all diese Informationen über App-Oberflächen, mit denen wir bereits Design-Auszeichnungen gewonnen haben.“

In der Vorstellung von Häusern als kleine, dezentrale Energiefabriken, wird die Bedeutung von Anwendungen auf IoT-Basis noch ansteigen. Intelligente Energienetze und Batterietechnologien sind dabei wesentlich. Vervollständigt wird diese Entwicklung, wenn Wasser und Gas berücksichtigt werden und der Verbraucher umfassende Kontrolle erhält.