Der Smappee Energiemonitor und die praktische Smappee-App sind schon sehr benutzerfreundlich, es hilft jedoch auch immer, wenn man weiß, wie andere damit umgehen. Deshalb lassen wir gern einige Smappee-Benutzer zu Wort kommen, die erzählen, wie der Energiemonitor ihr Verhalten beeinflusst hat. Heute berichtet Hans Delabie, einer der Inspiratoren und Mitbegründer von Smappee. Wir führen das Interview mit ihm aber nicht in seiner Funktion als Mitbegründer, sondern interessieren uns für seine Erfahrungen als Anwender mit VIP-Rang. Er kennt das Produkt in- und auswendig und kann uns daher bestimmt das eine oder andere Interessante dazu sagen.

Hans delabieHerr Delabie, 

würden Sie uns bitte Ihren Haushalt schildern, damit wir uns ein Bild von Ihrem Energieprofil machen können?

Ich wohne mit meiner Familie in einem etwa 20 Jahre alten freistehenden Einfamilienhaus. Zwei unserer drei Töchter sind inzwischen ausgezogen. Die Dritte studiert und ist am Wochenende, also im Schnitt etwa drei Tage pro Woche zu Hause. Ich habe einen Ganztagsjob und meine Frau arbeitet in Teilzeit, das heißt, dass bei uns zu Hause nur nachmittags Energie verbraucht wird.

Mit Smappee könnte man bei der Stromrechnung bis zu dreißig Prozent sparen. Wie hoch waren bei Ihnen die tatsächlichen Einsparungen und wie sind Sie dabei konkret vorgegangen?

Seit wir vor drei Jahren Smappee installiert haben, ist unsere Stromrechnung um 23,5 Prozent gesunken, von 5100 auf 3900 kWh. Wie wir das geschafft haben? Zum einen, weil wir mit Energie anders umgegangen sind, zum andern, weil wir eine ganze Reihe von Energiefressern ersetzt haben.

smappee appDavon möchte ich gern erzählen. Wir haben in der Garage eine zwei Meter hohe Kühl-Gefrierkombination. Als ich mir auf der Geräte-DNA in der Smappee-App die Verbrauchsdaten dieses Geräts ansah, stellte ich einen Verbrauch von 207 kWh pro Jahr und Kosten in Höhe von 52 Euro fest. Für ein solches Gerät also ganz normal. Bei den Kosten für den Kühlschrank in unserer Küche sah das aber ganz anders aus. Die jährlichen Kosten für dieses Gerät beliefen sich auf 65 Euro, obwohl es kleiner war und noch nicht einmal ein Gefrierfach hatte. Dabei schien der Kühlschrank eigentlich noch ausgezeichnet zu funktionieren. Aber die jährlichen Kosten von 65 Euro gefielen mir nicht. Also ersetzten wir unseren alten Kühlschrank durch ein neues und energieeffizientes Modell. Für dieses Gerät zahlen wir nur noch 21 Euro im Jahr. Ohne Smappee hätte ich den stromfressenden Kühlschrank noch jahrelang weiter genutzt.

Wir haben auch unsere Beleuchtung unter die Lupe genommen. Die Echtzeitdaten, die im Hauptbildschirm angezeigt werden, brachten überraschende Erkenntnisse: Wenn meine Frau ein Buch las, wurde mehr Strom verbraucht, als wenn wir uns etwas im Fernsehen ansahen. Die sieben Spots in der Sitzecke waren die Übeltäter; zusammen verbrauchten sie gut 350 Watt. Ein hoher und wirklich unnötiger Verbrauch! Die LED-Leuchte, die wir uns daraufhin kauften, hat mindestens genauso angenehmes Licht und ist um einiges sparsamer. Auß0erdem hatten wir früher beim Fernsehen immer vier 50-Watt-Spots an. Die Dimmer dieser Spots benutzten wir eigentlich nie, bis ich auf der Smappee-App sah, dass diese vier Spots gedimmt alle zusammen nur 50 Watt verbrauchten. Seitdem dimmen wir diese Beleuchtung immer. Damit sparen wir nicht nur, auch das Fernsehen ist bei diesem Licht angenehmer.

Sie sagten, dass Sie auch Ihr Energieverhalten angepasst haben. 

Stimmt. Eine kleine Anpassung, mit der wir etwa 50 Euro im Jahr sparen, ist, wie wir mit der Kaffeemaschine umgehen. Früher blieb die Kaffeemaschine bei uns mindestens eine Stunde lang eingeschaltet, um den frischen Kaffee warmzuhalten. Jetzt gießen wir den Kaffee nach dem 12 Minuten dauernden Aufbrühen sofort in eine Thermoskanne. Damit kostet uns das nur noch ein Fünftel der bisherigen Kosten. 


smappee appAm meisten haben wir eingespart, nachdem ich die App auch auf den Smartphones meiner Frau und meiner Töchter installiert hatte. Früher blieb das Licht oft in Räumen eingeschaltet, in denen sich niemand aufhielt. Wenn jemand Getränke aus der Garage holte, konnte man Gift drauf nehmen, dass auf dem Rückweg ein oder mehrere Lampen eingeschaltet blieben. Mit der Smappee-App konnten wir alle sehen, was uns das kostete. Seitdem schaltet bei uns jeder brav das Licht aus, wenn es in einem Raum nicht mehr benötigt wird. Wenn ich selbst einmal vergesse, ein Licht auszuschalten, heißt es gleich, dass Smappee das überhaupt nicht gefallen würde. Manchmal ist es beinahe so, als wäre Smappee ein neues Familienmitglied geworden.

Sie wüssten auch gern, wie Hans die Smappee-App optimal einsetzt und wie er die Smart-Home-Funktionen nutzt? Folgen Sie einfach regelmäßig diesem Blog!